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> Gedanken über die Kulturszene und Salsa in Karlsruhe
- Weitere Berichte folgen in Kürze

   


 

Unsere kritischen Gedanken und Analysen über das Kulturzentrum Tempel e.V. in der Hardstr. 37a - 76185 KA und deren merkwürdigen Verflechtungen in Karlsruhe und Umgebung .:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben durch unsere unermüdlichen Recherchen geschafft, dubiose Handlungen und Machenschaften von einigen ehemaligen und noch aktiven Kulturzentrum Tempel e.V. Vorständen in Karlsruhe zu durchleuchten. Seit 2006, nach unseren aufklärenden Aktionen, ist ein enormer Wandel im und um den Tempel e.V.herum, zu bemerken. Lesen Sie dazu die u.g. Zeitungsberichte ,sowie unser Schreiben an die Stadt Karlsruhe, sowie an verschiedene Gemeinderäte vom 20.04.2007 (Top 5).

Und Schließlich dann "Top 3 und Top 6". “Kulturverein Tempel gefährdet” oder “Musentempel vor dem Aus?”

Jetzt könnte man auch die berechtigte Frage stellen:
Ist der Tempel e.V. ein "Kultur" oder " ein Prozessier" Verein mit öffentlichen Zuschüssen ? Vielleicht ist es auch eine ABM Maßnahme ( Arbeitsbeschaffungsmaßnahme), der Stadt Karlsruhe für den Geschäftsführer des Tempels. Vielleicht soll dieser GF alle Mieter vom Tempel e.V. zunächst anwerben als Mieter oder Kulturschaffende und später mit langen und kostenintensiven Prozessen rausklagen !! Seit 1998 wurden von Tempel e.V. vermutlich mindestens 15-20 Prozesse geführt. Ein Ende ist auch nicht zu erkennen.

Zur Zeit beschäftigt sich die Kultur und die Salsa Szene seit über Jahren intensiv mit den folgenden Fragen. :


TOP-NEWS 5:

ZUSAMMENHÄNGE von 1998 bis 2010
Tempel e.V./ Alturas e.V. und die Politik in Karlsruhe

Zu den Finanzanträgen der Karlsruher SPD-Gemeinderatsfraktion
auf "TOP-NEWS 2
(unten)" hat ein kritischer Leser,  "Ünal Ay "
- Pächter vom Havanna im Tempel von 1998 bis August 2004,
sich wie folgt gegenüber der Stadt Karlsruhe, der Politik und den
Behörden am 20.04.2007 geäußert und einige "merkwürdige" Dinge klar gestellt:

 

Betreff: SPD fordert Sicherstellung des Musentempels
BERICHT vom 17.04.07 KA - News.de

Sehr geehrte Frau Stadträtin Doris Baitinger,

in vorbezeichneter Angelegenheit bin ich sehr verwundert über ihren Antrag.
Ich vermute, dass sie ihre sämtlichen Anträge in Bezug auf den Tempel e.V.
ungeprüft, auf kosten der Steuerzahler stellen.

Man weiß inzwischen nicht ob der Tempel e.V. ein Kulturzentrum oder ein kostenloser Gewerbepark für Ihre Vorstände ist.

Tatsache ist aber, dass es bei dem Tempel Vorstand und deren Komplizen um „Pinke, Pöstchen und Privilegien“ geht!

Ich möchte Sie sehr gerne wahrheitsgemäß informieren, damit Sie in Zukunft etwas nachsichtiger mit Ihren Anträgen sind.

Am Anfang stand zweifellos die katastrophale Finanzsituation des Kulturzentrums Tempel, dass die eigens dazu gegründete Finanzkontrollkommission 1997 Schritt für Schritt aufdeckte, und das schließlich im November 1997 in der Abwahl des langjährigen 1. Vorsitzenden Willi Schönauer und der Nichtentlastung bzw. vorbehaltlichen Entlastung seiner damaligen Vorstandskollegen gipfelte.

Zu den nichtentlasteten ehemaligen Vorstandsmitgliedern vom Tempel e.V, gehört auch Herr Uwe Kaffenberger ( gelernter Bankkaufmann ). Dieser war der Schatzmeister von Tempel e.V., welcher sich und seinen Vereinskameraden, den Kassenschwund von über 10 000 DM nicht erklären konnte. Gegen Ihn wurde keine Strafanzeige erstattet. Er mußte aber seinen Posten dafür abgeben. Später ist er dann zu Alturas e.V. übergelaufen und hat von 1998 bis 2004 mindestens 300 000 € gemeinsam mit Herrn Guerlio Peralta Steuernhinterzogen und Fördermittelbetrug begangen.

BEWEISS : AZ : 07/03-0961/2005 FINANZAMT KARLSRUHE- DURLACH


Damit war zwar dem leichtsinnigen Finanzgebaren ein Ende gesetzt, die drohende Pleite aber nicht abgewehrt.

BEWEIS: BERICHT BNN VOM 15.02.1995 UND 22.02.1995

Angesichts der großen Schuldenlast kam es wegen ausstehender oder unregelmäßig eingehender Mietzahlungen auch zu Spannungen zwischen dem Vorstand und einzelnen Mietern – im Besonderen ausgerechnet zwischen dem Tempel und Alturas e.V.

Da half es auch nicht, dass der Tempel nach einem von der Stadt angeregten komplizierten Kreditverfahren (Grundschuldeintrag im ersten Rang zugunsten der Sparkasse Karlsruhe als Geldgeberin) zunächst aus dem Gröbsten raus zu sein schien. Einen regelmäßigen Betriebskostenzuschuss in der seinerzeit geforderten Höhe gab es nämlich nicht.

BEWEIS: BERICHT BNN vom 08.10.1998

Eine unglückliche Spannung unter unglücklichen Bedingungen. Denn Alturas war seit seiner Ansiedlung auf dem Gelände des Kulturzentrums sicherlich der Kulturveranstalter mit der größten Öffentlichkeit und ganz entscheidend mitverantwortlich dafür, dass die Stadt Karlsruhe und der Gemeinderat die Schenkung des Baus 1 an den Kulturverein Tempel e.V. 1994/95 in Anerkennung seiner aus dem Karlsruher Kulturleben nicht mehr wegzudenkenden Arbeit auch vor der Karlsruher Öffentlichkeit rechtfertigen konnten.

Das heißt, dass der Tempel erheblich von der Arbeit von Alturas profitiert hatte. Denn es war Alturas, mit dem erstmals ein Programm von internationalem Zuschnitt in die ehenmals Seldeneck’sche Brauerei Einzug hielt.

Wie sich die Stimmung im Tempel angesichts der auch durch die finanzielle Situation so nicht zu rechtfertigenden „Kehraus“-Politik des damaligen Vorstands ab 1998 allgemein verschlechterte.

Die Allianz zwischen dem Tempel als Festveranstalter und Raumverwalter einerseits und den kulturellen Aushängeschildern in Bau 1 und im Nordteil des Geländes, Alturas, Artaque und Thespistheater, zerbrach. Sicherlich auch an der Kabinettspolitik eines Vorstands, der sich, aus welchen Gründen auch immer, nur noch ungern in die Karten schauen ließ.

Viele vormals ehrenamtlich stark engagierte Mitglieder traten von ihrem Engagement zurück.

Artaque und Thespistheater verließen Gelände und Verein – ein kultureller Aderlass ohnegleichen.

Wer heute einmal die Beschilderung an der Einfahrt zum Gelände an der Hardtstraße genauer studiert, wird feststellen, dass das Kulturzentrum Tempel sich unter der Ägide seiner Vorstände seit 1998 fast unbemerkt zu einem regelrechten Gewerbepark gemausert hat.

Und das Ende ist noch nicht abzusehen. Der Auszug der angesehenen Kindermalwerkstatt aus Bau 2 ist 2004 erfolgt.

Das ist allerdings kein Wunder, wenn man bedenkt, dass etliche Vorstandsmitglieder wie Hans Traut (Betreiber der Tanzschule Tanztribüne, die mit dem vom Tempel unter dem programmatischen Regiment der Tanztribüne veranstalteten „Internationalen Tanztheaterfestival“ natürlich auch eine massive Eigenwerbung betreiben kann) Gewerbetreibende im engeren oder weiteren Sinn sind, und sich , ohne dass als direkten Vorwurf zu meinen, zumindest den Verdacht gefallen lassen müssen, dass sie im Kulturzentrum Tempel wenn nicht in erster Linie, so doch in ganz erheblichem Maße eigenwirtschaftliche Interessen verfolgen.

Ein Versuch des Artaque-Gründers und Delegierten Versammlung „ DV“ -Vorsitzenden und Initiators Hubert Krauth, (Hardstr. 37 a- 76185 Karlsruhe) die divergierenden Interessen von Alt- und Neumietern, Kultur- und Gewerbetreibenden auf einer eigens zu diesem Thema einberufenen, mehr als 50-köpfigen DV-Sondersitzung bei Anwesenheit mehrerer Gemeinderäte unter einen Hut zu bringen und damit dem Tempel als Ganzem weiterhin eine fruchtbare Entwicklungsrichtung zu geben, scheiterte denn wohl vor allem auch daran, weil einzelne nicht bereit waren, ihre dem jeweils eigenen Projekt verpflichteten Unterstützer oder Lobbyisten für das Projekt Tempel als Ganzes zu mobilisieren.

Ein Zustand der Uneinigkeit, der bis heute nicht überwunden ist. Ein Zustand der innerhalb des Kulturzentrums zu einem Koalitionspoker führte, der oftmals nicht etwa darauf ausgerichtet ist , möglichst interessante und sinnvolle gemeinsame initiativenübergreifende Projekte ins Leben zu rufen, sondern vielmehr darauf, sich denjenigen, den man zum jeweiligen Zeitpunkt für den Stärksten (den mit der stärksten Lobby) hält, als Partner warmzuhalten.

Vor diesem Hintergrund sind auch für Außenstehende oft schwer begreifliche abrupte Seitenwechsel innerhalb des Kulturzentrums zu sehen. So etwa, wenn genau die eifrigen Betreiber (Renate Koch und Hans Traut) der Kündigung des Café Havanna gegenüber Alturas e.V. und der Vermietung der Räume an den damaligen Pächter Ünal Ay heute, nach erneutem Schulterschluss mit dem ehemals geächteten Alturas e.V. (bzw. dessen erneutem Schulterschluss mit dem KV Tempel e.V.), die heftigsten Promotoren einer mittlerweile kostenintensiven gerichtsnotorischen Auseinandersetzung zwischen dem KV Tempel e.V. und dem neuen Pächter des Café Havanna sind. Und die wird auf beiden Seiten mit genau den Bandagen geführt, die jener von Hans Traut seinerzeit gegenüber Alturas geforderten geschäftsmännischen und juristischen Härte entsprechen. Nur dass die heute eben auch mal den KV Tempel trifft – wie man’s in den Wald hineinruft, so schallt es irgendwann eben auch mal heraus.

Da muss sich freilich auch Alturas fragen lassen, warum man sein Fähnchen plötzlich wieder in einen anderen Wind hängt.

Denn als es im Rahmen des von Vorstandsmitglied Helfried Lohmann nach bestem Wissen und Gewissen aufgesetzten Kooperationsvertrags über den weiteren lateinamerikanischen Veranstaltungsbetrieb im Café Havanna zwischen Ünal Ay und Alturas e.V. zu Spannungen kam, ließ der KV Tempel e.V. Alturas e.V. mehr oder weniger im Regen stehen. Einzelne Vorstandsmitglieder empfanden möglicherweise sogar eine klammheimliche Schadenfreude darüber, dass es Guerlio Peralta und seinen Mannen nun endlich an den Kragen ging – die hart an der Grenze zur öffentlichen Beschimpfung und üblen Nachrede einzuordnenden Äußerungen des Vorstandsmitglieds Hans Traut in der „Klappe auf“ 1/98, von denen sich der damalige Vorstand zu keiner Zeit distanzierte, sprechen hierzu eine, leider, allzu deutliche Sprache.

Die vormalige „Entente Cordiale“ zwischen dem Tempel e.V. und Ünal Ay, in der Presse gleich mehrfach beschworen, ist heute Vergangenheit. Die einstigen „Wunschpartner“ stehen sich mittlerweile als Kontrahenten gegenüber. Dafür hat der Vorstand des KV Tempel den einstigen Feind Alturas e.V. wieder als Alliierten gewonnen.

Hier muss sich nun der KV Tempel fragen lassen, wie es zu diesem merkwürdigen „Bämlein-Wechsel-Dich“-Spiel kam.

Dass sich die kulturpolitisch Verantwortlichen in Karlsruhe heute nur sehr zurückhaltend gegenüber den andauernden Querelen im Kulturzentrum verhalten, ist vor diesem Hintergrund verständlich.

Wer besteigt schon gerne ein Koalitionskarussel um ganz offensichtlichen Pöstchen- und Privilegienschacher, ohne zu wissen, auf welcher Seite er in einigen Monaten wieder aussteigen muss.

Trotzdem: eine Krise war von jeher auch die Möglichkeit für einen Neubeginn.

Ein erneuter runder Tisch unter dem Vorsitz städtischer Vertreter wäre vielleicht nützlich.
Auch eine ernstere Inanspruchnahme des tempeleigenen Schlichtungsgremiums, des Ehrenrates, wäre wünschenswert, um den ausgearteten Betrügereien ein Ende zusetzen.

Damit nicht Gelder in einem seit Jahren andauernden Prozesspoker mit ungewissem Ausgang aufs Spiel gesetzt werden, die eigentlich in die Kulturarbeit fließen sollten.

Einigen Vorständen wäre zu raten, weniger als Lobbyisten ihrer eigenen Pfründe zu fungieren, und sich auf die Aufgaben zurückzubesinnen, die der Vorstand des Kulturvereins Tempel e.V. eigentlich erfüllen sollte.

Außerdem erhalten Sie die Aktenzeichen der Ermittlungsverfahren gegen Tempel e.V. wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung und Fördermittelbetrug zu Lasten der Stadt Karlsruhe !

AZ: 260 Js 30505/06 - STA Ka
AZ: 550 AR 308/06 STA KA
AZ: 07/ 03-2006/ 00939 Finazamt Karlsruhe Durlach - Straf und Bußgeldsachenstelle

Alturas e.V. ist c.a. seit dem 01.07.2006 aus dem Cafe Havanna rausgeflogen. Die Kindermalwerkstatt ist seit 2004 nicht mehr im Tempel. Diese machen Ihre Kulturarbeit in Ettlingen in dem Filmtheater „KUL IS SE“ . Aus diesem Grund hat Alturas e.V. kein Anrecht auf Förderung ! Somit darf und kann der Tempel für Alturas e.V. keine Zuschüsse erhalten bzw. weiterleiten ! Das selbe gilt für die Tanztribuene und der Kindermalwerkstatt.

Fortsetzung folgt !!!

Auf Grund dieser Stellungnahme hat vermutlich die Stadt Karlsruhe, im Juli 2007 den angestrebten Kauf vom Bau II im Kulturzentrum Tempel nicht wahrgenommen und die Fördermittel an Tempel e.V. deutlich gekürzt. Jetzt gehört dieser Bau einem Privatinvestor. Somit gibt es weiterhin erhebliche Parkplatz- und Baurechtliche Probleme. Auch die Zuschüsse der Stadt dürften demnach endlich weiter schrumpfen, weil unteranderem für Bau II, der Tempel e.V. Gelder erhalten hatte, welche nicht zweckmäßig eingesetzt wurden!!

Wir bleiben dran!!

   


 

     

TOP-NEWS 1:

• Warum darf Alturas e.V. (jetz panAmerika e.V.), die erste Salsa Tanzschule in Karlsruhe, keine Tanzkurse mehr im alten Havanna im Kulturzentrum Tempel durchführen?

• Warum wurde diese Tanzschule " Alturas" vom jetzigen Pächter, rausgeschmissen?

• Warum ist " Alturas" umbenannt worden zu Panamerika-Live ?

• Warum unterrichtet jetzt die SONLATINO Tanzschule im Havanna im Tempel?

• Warum ist der Biergarten im "Havanna im Tempel" jetzt ein Parkplatz ?

• Warum hat die Stadt Karlsruhe im April 2007 dem Tempel e.V., NICHT den Kauf vom Bau II mit finanziellen Mitteln ermöglicht !? Ist die Stadt vielleicht jetzt endlich aufgewacht ?

• Alturas (jetzt panAmerika e.V.), und der Tempel haben nun endlich verloren, trotz WIRKLICH guter LOBBYARBEIT ! Dass die Gerechtigkeit, irgendwann einmal siegen wird, war vielen immer klar, nur der Zeitpunkt war nicht genau zu bestimmen !!!?

Hinzu kommt die Tatsache , dass Tempel e.V. immense Probleme mit den Fördermitteln usw, hat.

es ist noch nicht ganz zu Ende... es fehlt noch etwas.. Fortsetzung folgt ganz bestimmt bis zum 31.12.2014..!

 

 

 

 

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TOP-NEWS 4:
Quelle: BNN 31.01.2008

" Keine Büros in den Tempel"

Die Stadt hat die Bauvoranfrage für eine teilweise Büronutzung des Tempels durch den neuen Besitzer von Bau II abgelehnt."Es ist entschieden" bestätigte Kulturbürgermeister Ullrich Eidenmüller auf Nachfrage der BNN, die jüngst über den Streit in der "zweiten Tempel-Runde" berichteten.

"Der Bescheid musste negativ ausfallen", sagt Eidenmüller, denn " eine rein gewerbliche Nutzung" lasse der Bebauungsplan zum Schutz der Kultureinrichtung Tempel nicht zu. Er wolle jetzt in einem Gespräch mit dem Investor, der im vergangenen Jahr das Gebäude von einer Erbengemeinschaft gekauft hat, ausloten, " wie der Tempel als Kulturbetrieb erhalten und ausgebaut werden kann", erklärt der Dezernent.

Während der Kulturverein Tempel mit Genugtuung auf diese Bestätigung der Prüfung der Bauvoranfrage durch das Bauordnungsamt und den Zentralen Juristischen Dienst der Stadt reagiert, äußert Immobilieneigner Jürgen Grether sein Unverständnis. Er werde widerspruch gegen den Bescheid einlegen, versichert er.

Schließlich habe die Stadt ihm vor der der Kauf- entscheidung signalisiert, dass seinem Nutzungs- wunsch nichts im Wege stehe.Grether möchte auf rund 200 Quadratmeter von insgesamt 2 000 Quadratmetern in dem Seitengebäude der früheren Seldneckschen Brauerei an der Mühlburger Hardstraße das Büro seiner IT- Firma einrichten und es für Vernissagen öffnen. Damit werde er dem Anspruch des Bebauungsplans auf kulturelle Nutzung gerecht, argumentiert er. Zudem geht der Eigner davon aus, dass der Bebauungsplan auch "sonstiges Gewerbe" zulasse. Insgesamt wolle er 500 Quadratmeter für Büros, der Rest solle rein kulturell genutzt werden. An bisher vermieteten Flächen wolle er nichts ändern, versichert er.

Dagegen meint der Kulturverein, dass der Tempel damit zum Spekulationsobjekt verkomme und die Kulturinstitution zerstört werde. Die Position der Stadt im Tempel Streit war jüngst noch zwischen der der Wirtschaftsbürgermeisterin Margret Mergen und Eidenmüller umstritten. Oberbürgermeister Heinz Fenrich hatte dann auf einer nochmaligen Prüfung der Bauvoranfrage bestanden.

Rupert Hustede - BNN Karlsruhe )

 

 

TOP-NEWS 2:

Kulturzentrum Tempel e.V.

  17. April 2007/ Ka-News


http://www.ka-news.de/kultur/news.php4?show=trc2007416-41K

Ankauf als Lösung / Bau II

SPD fordert Sicherstellung des Musentempels

Karlsruhe - Die SPD-Gemeinderatsfraktion fordert die Stadtverwaltung auf, die Zukunft des Kulturzentrums auf dem Gebiet der ehemaligen Seldeneckschen Brauerei durch den Ankauf von Bau II sicherzustellen (ka-news berichtete). Die SPD verweist in einer Pressemitteilung auf einen entsprechenden Beschluss des Kulturausschusses vom 14. November 2006, der sich für den Ankauf von Bau II durch die Stadt mit anschließender erbbaurechtlicher Überlassung an den Tempel e.V. zur Verwirklichung eines überzeugenden Nutzungs- und Sanierungskonzeptes ausspricht.

Dem aktuell ins Spiel gekommenen Verkauf des Objekts an einen privaten Kaufinteressenten erteilt die Fraktionsvorsitzende Doris Baitinger eine klare Absage. Sie warnt Kulturbürgermeister Ullrich Eidenmüller und Finanzbürgermeisterin Margret Mergen davor, den Gemeinderat in dieser Frage zu übergehen, zumal in den nächsten Tagen ein Treffen mit dem neuen Kaufinteressenten geplant ist.

"Das Mühlburger Kulturzentrum ist eine wichtige Stütze des Programms soziale Stadt in Mühlburg. Wird Bau II an einen privaten Investor verkauft, droht dem ganzen Kulturzentrum das Aus. Deshalb hat die SPD-Fraktion für die Haushaltsberatung einen Antrag gestellt, der den Ankauf von Bau II durch die Stadt in Höhe von 350.000 Euro vorsieht", so Baitinger. (ps/trc)


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TOP-NEWS 3:
• Quelle: KlappeAuf-Redaktion 2. Juli 2007 /

Zukunft Tempel - Riskantes Spiel oder schlicht verpennt ?

“Kulturverein Tempel gefährdet” oder “Musentempel vor dem Aus?”



Zukunft Tempel - Riskantes Spiel oder schlicht verpennt ? “Kulturverein Tempel gefährdet” oder “Musentempel vor dem Aus?” sind Schlagzeilen, die die Karlsruher Kulturszene seit den vergangenen Tagen beschäftigen. Im Hintergrund steht ein Interessent, der den rund 2000 Quadratmeter umfassenden Bau II der früheren Seldeneckschen Brauerei kaufen will. Die Stadt scheint sich so uneins, dass es verschiedenen Teilen der Verwaltung offensichtlich ganz recht wäre, wenn der Verkauf des sogenannten Bau II des Kulturzentrums Tempel an einen privaten Kunden zustande käme, mutmaßt Christiane Woernle als Verteterin der Erbengemeinschaft der früheren Brauerei im Karlsruher Stadtteil Mühlburg: “Wenn die Stadt eine Meinung hätte, hätte sie schon längst gekauft.” Einer einzigen Meinung immerhin waren die Mitglieder des gemeinderätlichen Kulturausschusses, die im November des vergangenen Jahres eindeutig für den Ankauf der noch in Händen der Erben befindlichen Immobilie votiert und damit der Verwaltung ein deutliches Signal gegeben hatten. Der Kulturverein Tempel sollte dann mit der Nutzung und Renovierung des Geländes auf dem er bereits seit Mitte der 80er Jahre tätig ist, betraut werden. Die Konditionen des Handels waren offenbar bereits zuvor zwischen Stadt und verkaufswilligen Erben ausgehandelt worden, zu einem Preis, der knapp über einem von der Stadt in Auftrag gegebenen Wertgutachten lag. Dann aber hörten die Erben nichts mehr von der Stadt. Der Versuch mit dem zuständigen Bürgermeister Eidenmüller als Verhandlungspartner Kontakt aufzunehmen sei über Wochen und Monate gescheitert, so Christiane Woernle, die sich nach anderen Interessenten für das nach dem Bebauungsplan ausschließlich für die kulturelle Nutzung vorgesehene Gebäude umsah, in dem sich gegenwärtig unter anderem der Musentempel, verschiedene Proberäume und das Atelier eines Grafikers befinden. Mittlerweile scheinen die Chancen auf das geplante Geschäft mit der Stadt gesunken, da die Erben nun lieber an einen Privatmann verkaufen möchten, der einen deutlich höheren Preis ins Spiel brachte. Der Karlsruher Jürgen Grether, Betreiber eines Immobilien-Internetportals, will kaufen, was den Kulturverein Tempel in höchste Sorge bringt. Auch wenn Grether beteuert, etwa den Musentempel, der sich sein Domizil mit großem Aufwand in Eigenleistung herrichtete, in Bau II halten zu wollen, und ansonsten eine Galerie in Kombination mit seinem Büro einzurichten und Mieter aus dem “kulturellen Gewerbe” zu suchen beabsichtigt, sieht sich der Tempel durch einen solchen Privatinvestor in seiner Existenz bedroht. Tempel-Konzept sei es, so der Geschäftsführer Martin Holder, einer Vielfalt von Menschen mit kreativen Potentialen für wenig Geld Räume zur Verwirklichung ihrer Projekte und Vorhaben bieten zu können. “Dafür haben wir und die einzelnen Mieter Monate und Jahre für umme gearbeitet”, unterstreicht Jutta Wellenreuther, eine der Vorstände des Kulturzentrums. Das soziokulturelle Zentrum brauche die Nutzfläche des Bau II unabdingbar, um wirtschaftlich und kulturell über die Runden zu kommen, heißt es beim Tempel, der von allen politischen Seiten Unterstützung erhält. Sowohl SPD, als auch Grüne und die FDP wollen in den laufenden Haushaltsverhandlungen einen Antrag einbringen, das Geld für den Kauf einzustellen, und auch die KAL und Teile der CDU unterstützen das Anliegen des soziokulturellen Zentrums ohne Wenn und Aber. Warum die Verwaltung aber durch ihr zögerliches Verhalten die jetzige Stituation heraufbeschwor, und es nun für den Kauf sogar zu spät sein oder zumindest deutlich teurer kommen könnte, die Gründe hierfür scheinen vielfältig und komplex. Offensichtlich konnte sich Verhandlungsführer Eidenmüller zunächst nicht gegen die Bedenken des am Geldhahn sitzenden Bürgermeisterkollegen Groh durchsetzen, in der Interimszeit wähnte man wohl mangels Käuferkonkurrenz keine Eile und die neue Finanzbürgermeisterin spart auch offensichtlich lieber, wo sie kann, siehe Bundesgartenschau. Warum allerdings der Gemeinderat nach dem einstimmigen Votum seines Gremiums nicht über das Stocken des Verkaufs informiert wurde, ist sicherlich eine ärgerliche Nachlässigkeit der Verwaltung, wie von Gemeinderatsseite betont wird. Dem ebenfalls von einzelnen Gemeinderäten geäußerten Verdacht, der Immobilienhändler Grether könne nur ein Strohmann sein, um am Preis noch einmal zu schrauben, begegnet die Eigentümerin Woernle mit dem Hinweis, dass sie von der Stadt ja nichts mehr gehört habe und keinerlei verbindliche Kaufzusage hätte. Die Stadt habe im Bezug auf den Tempel allgemein sehr viele Fehler gemacht und sei jetzt unter Zugzwang. Dem scheint gegenwärtig kaum jemand zu widersprechen.

Quelle: © ka-city.de 27.04.07© ka-city.de 27.04.07 -

Hierzu können Sie uns gerne Ihre Meinung per Email mitteilen ! EMAIL: uenal.ay@gmx.de

 

 
     


TOP-NEWS 5


- Fühlt sich der Tempel e.V. nun durch den neuen Eigentümer und Nachbar vom Bau II beobachtet und hat Angstzustände.. was die zukünftigen Subventionen der Stadt angehen.. ? !

- Fällt das diesjährige Tempelfest 2010 aus ?

- Wie wird die "Zermürbungs- und Ausblutungs-" Strategie von Tempel e.V. gegenüber dem neuen Eigentümer des BAU II werden bzw. ausfallen ???

- sehr viele Warums ?!

Wir bleiben dran..... mindestens bis zum 31.12.2014 !


 

TOP-NEWS 6
18.05.2010/Ka-News
ka-news.de - http://www.ka-news.de/kultur/karlsruhe/Kulturzentrum-Tempel-bangt-um-Existenz;art136,404893,0

      Kulturzentrum Tempel bangt um Existenz


Karlsruhe (mda) - In unmittelbarer Nähe des Kulturzentrums Tempel sollen zwei fünfstöckige Wohnblocks entstehen. Der bestehende Bebauungsplan für das denkmalgeschützte Areal wäre damit hinfällig. Der Vorstand des Kulturvereins Tempel sieht die Existenz des soziokulturellen Zentrums "Tempel" gefährdet. Wird die Kultur dem Kommerz geopfert?


"Wenn die neuen Pläne der Stadtverwaltung den Gemeinderat passieren und der derzeitige Bebauungsplan geändert wird, so sind Einschnitte im kulturellen Betrieb zu befürchten", berichtet Jutta Wellenreuther, Vorstand des Kulturzentrums Tempel.

In der ursprünglichen Fassung des Bebauungsplans von 1992 sind nur vereinzelte Wohngebäude auf dem ehemaligen Brauereigelände im Stadtteil Mühlburg vorgesehen. Außerdem sollten nördlich des Tempel-Gebäudes Grünflächen und Parkplätze für Anwohner und Besucher des Kulturzentrums entstehen.

Die neuen Pläne sehen das wohl nicht mehr vor. Nach Informationen des Vorstands sind zwei große fünfstöckige Wohnkomplexe mit Eigentumswohnungen geplant, die fast direkt an das Gebäude des Kulturzentrums anschließen, erklärt Martin Holder, Geschäftsführer des Tempel. "Da sind doch Konflikte vorprogrammiert", ergänzt Wellenreuther.

Konflikte wegen Lärm?


Das Kulturzentrum Tempel veranstaltet regelmäßig Konzerte und bietet auch Proberäume für über 30 Musikbands an. Kunstschaffenden wird eine Plattform geboten, um sich vor Publikum auszuprobieren. Hierbei kommt es auch immer wieder zu einem erhöhten Lärmpegel zu späterer Stunde.

Die Gefahr besteht, dass dies die zukünftigen Anwohner der geplanten Wohnblocks stört. Und das wiederum könnte zu einem Problem für den Tempel werden. "Bürgermeister Fenrich hat uns sein Ehrenwort gegeben, dass der ursprüngliche Bebauungsplan eingehalten wird und jetzt kommt alles anders", entrüstet sich Wellenreuther.

"Sie machen den Tempel kaputt" Der Kulturverein Tempel trägt seit über 25 Jahre als Initiator und Vermieter das unabhängige und soziokulturelle Zentrum. Er bietet Stadtteil- und Kulturvereinen den Platz, ihr Engagement zu entwickeln und veranstaltet Feste für die Bürger der Stadt. "Die Feste fördern soziale Anbindungen und den Zusammenhalt der Bürger", erklärt die Künstlerin Renate Koch.

"25 Jahre lang wurde das Kulturzentrum von Menschen und ihren Ideen ehrenamtlich weiterentwickelt. Wir haben uns immer bemüht die Schmuckstücke als Ensemble zusammenzuhalten. Jetzt haben auch Investoren begriffen, dass Kultur ein Marktfaktor ist. Wohnungen in kulturnaher Umgebung lassen sich besser verkaufen.

Aber sie machen den Tempel kaputt", ärgert sich Wellenreuther.

Baubürgermeister zeigt sich verwundert Baubürgermeister Michael Obert zeigt sich indessen verwundert: "Da durch die Umplanung die Wohnbebauung nicht näher an den Tempel rückt als zuvor, ist mir die Aufregung nicht verständlich, zumal ein Gespräch zwischen mir, dem Stadtplanungschef Dr. Ringler und dem Tempel in guter und sachlicher Atmosphäre vor einiger Zeit statt gefunden hat."

 


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Ein Konzept von TransArte e.V. in Kooperation mit "The Wulff Durmersheim", "und "ARAL Sandweier"